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Finanzplanung mit System

04/26/25 3 Min. Minuten Lesezeit 888 Aufrufe 504

Eine Personalleiterin berichtet über ihre Finanzplanung drei Jahre vor der Rente

Wie Margarete mit 58 Jahren ihre Finanzen neu strukturierte

Wie Margarete mit 58 Jahren ihre Finanzen neu strukturierte

Margarete Schneider, 61, arbeitet als Personalleiterin in einem mittelständischen Unternehmen. Vor drei Jahren begann sie ernsthaft über ihre finanzielle Zukunft nachzudenken. Heute teilt sie, wie sie vorgegangen ist.

Wann haben Sie angefangen, sich konkret mit Ihrer Altersvorsorge zu befassen?

Mit 58. Ich weiß, das klingt spät, aber ehrlich gesagt hatte ich vorher einfach keinen klaren Überblick. Mein Mann und ich hatten zwar immer gearbeitet und auch etwas zurückgelegt, aber wir wussten nicht genau, ob das reichen würde.

Was war Ihr erster Schritt?

Ich habe alle unsere Unterlagen zusammengesucht. Wirklich alle – Rentenversicherungsverläufe, Kontoauszüge, Lebensversicherungen, Bausparverträge. Das allein hat zwei Wochenenden gedauert. Dann habe ich eine Excel-Tabelle angelegt und alles eingetragen. Auf der einen Seite, was wir aktuell an Einkommen haben, auf der anderen, was wir später an Rente erwarten können.

Gab es Überraschungen?

Ja, mehrere. Wir hatten zum Beispiel zwei alte Lebensversicherungen, die kaum noch Rendite brachten. Und ich habe festgestellt, dass meine Rentenlücke größer war als gedacht – etwa 800 Euro monatlich. Das hat mich zunächst erschreckt.

Wie sind Sie damit umgegangen?

Ich habe mit einer unabhängigen Finanzberaterin gesprochen. Keine Bank, sondern jemanden, der auf Honorarbasis arbeitet. Sie hat mir geholfen, Prioritäten zu setzen. Wir haben entschieden, einen Teil unseres Geldes in ETFs anzulegen – etwas, von dem ich vorher nichts wusste. Außerdem haben wir unsere Immobilie abbezahlt, indem wir eine der alten Versicherungen aufgelöst haben.

Was würden Sie anderen raten?

Fangt früher an als ich. Aber wenn ihr später dran seid: Es ist nie zu spät, sich einen Überblick zu verschaffen. Das Wichtigste ist, ehrlich zu sich selbst zu sein und nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Und holt euch professionelle Hilfe, wenn ihr unsicher seid.

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